Mariechen. Eine Gutenachtgeschichte für Liebende, Philosophen und Angehörige anderer Berufsgruppen
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- Amazon-Verkaufsrang: #629029 in Bücher
- Veröffentlicht am: 1993
- Originalsprache: Deutsch
- Einband: Broschiert
- 85 Seiten
Aus der Amazon-Redaktion
Pressestimmen
"Näher besehen, schließt die Geschichte von der Walfischin Mariechen, die ziellos, ortlos und hoffnungslos kontingent durch die Beringsee schwimmt, an Anders' metaphysische 'Ketzereien' über den 'Kontingenzschock' an. Allerdings muß sich der Leser philosophisch nicht allzusehr mühen. Anders ist es ganz im Gegenteil geglückt, das Schwere so leicht zu machen, daß er mühelos auch liebgewordene Vorurteile über angeblich altgewordene literarische Gattungen antiquiert. Die Tradition der Lehrdichtung verbindet sich mit der erotischen Idylle. Und das Ganze ist von einem wunderbaren Humor durchwärmt..." (Ludger Lütkehaus in der "Basler Zeitung")
Kurzbeschreibung
Näher besehen, schließt die Geschichte von der Walfischin Mariechen, die ziellos, ortlos und hoffnungslos kontingent durch die Beringsee schwimmt, an Anders' metaphysische 'Ketzereien' über den 'Kontingenzschock' an. Allerdings muß sich der Leser philosophisch nicht allzusehr mühen. Anders ist es ganz im Gegenteil geglückt, das Schwere so leicht zu machen, daß er mühelos auch liebgewordene Vorurteile über angeblich altgewordene literarische Gattungen antiquiert. Die Tradition der Lehrdichtung verbindet sich mit der erotischen Idylle. Und das Ganze ist von einem wunderbaren Humor durchwärmt... Ludger Lütkehaus in der "Basler Zeitung.
Autorenportrait
Günther Anders, 1902 geboren, promovierte 1923 bei Husserl, emigrierte 1933 nach Paris und 1936 nach Amerika. Er ist "der wahrscheinlich schärfste und luzideste Kritiker der technischen Welt" (Jean Amery), sein Hauptwerk ist "Die Antiquiertheit des Menschen".
Kundenrezensionen
Für Liebhaber
Das philosophische Lehrgedicht "Mariechen" kommt als Gutenachtgeschichte daher. Ihr Inhalt erschließt sich bei aller Leichtigkeit und Kunstfertigkeit des literarisch hochbegabten Autors zur Gänze dennoch lediglich den Eingeweihten, die die frühen anthropologischen Schriften des "Gelegenheitsphilosophen" (Anders) und Gesellschaftskritikers kennen. Diese sind jedoch zum größten Teil (noch) unveröffentlicht, Fragmente finden sich in den beiden Bänden der Antiquiertheit des Menschen (z.B. Bd. I: S. 309f.) und über das ganze opus verstreut. Eine Langfassung lässt sich aus zwei französischen Aufsätzen rekonstruieren, die in den Recherches Philosophiques in den 1930er-Jahren erschienen sind. Dennoch wird die zuerst als Freundesgabe erschienene, liebevoll erzählte Geschichte vom Walfisch Mariechen und den philosophischen Implikationen seiner Existenz alle LeserInnen für sich einnehmen.




