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Schwarze Ontologie

Schwarze Ontologie
Von Ludger Lütkehaus

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  • Amazon-Verkaufsrang: #691235 in Bücher
  • Veröffentlicht am: 2002
  • Originalsprache: Deutsch
  • Einband: Broschiert
  • 136 Seiten

Aus der Amazon-Redaktion

Kurzbeschreibung
Günther Anders ist einer der bedeutendsten Philosophen unserer Epoche, gerade weil, nicht obwohl er in der akademischen Philosophie nie akzeptiert wurde. Sein Mangel an Akademismus ist ein Indiz für die Überfülle an Realitätshaltigkeit seiner Philosophie. Dennoch schien der Philosoph der "Antiquiertheit des Menschen" und der "atomaren Drohung" nach dem Ende des Kalten Krieges selber antiquiert zu sein. Angesichts der Drohungen eines globalen ABC-Terrorismus wächst dem von Anders so eindringlich analysierten "prometheischen Gefälle" zwischen dem, was Menschen dank ihrer technischen Fähigkeiten zu tun in der Lage sind, und dem, was sie sich vorstellen können, jedoch eine unerhörte Aktualität zu. Das unsystematische Denken dieses politischen Radikalen und philosophischen Maschinenstürmers, dieses metaphysischen Ketzers und Dissidenten der abendländischen Ontologie ist dabei schwer zu fassen. Ludger Lütkehaus hat es daher in seinem Buch, der aktualisierten und um den Entwurf einer "Dingps ychologie" erweiterten Neuausgabe einer Studie, die noch zu Lebzeiten von Anders erschien, unternommen, ein Denken klar und knapp nachzuzeichnen, dessen "schwarze Ontologie" mit paradoxer Logik gerade nicht der Untätigkeit das Wort redet, sondern mit allen Formen der herrschenden militanten und kommerziellen Destruktivität bricht.
Günther Anders wäre am 12.07.2002 einhundert Jahre alt geworden.

Autorenportrait
Ludger Lütkehaus, geboren 1943, ist Professor für Philosophie in Freiburg/Br. 1979 erhielt er den Sonderpreis der Schopenhauer-Gesellschaft, 1996 den Preis für Buch und Kultur.